Effektivität und Effizienz – der Unterschied

Nicht nur Studierte Menschen tun sich mit dem Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz schwer. Hier ist unser Ansatz zur Erklärung.

Effektivität ist ein Maß für Wirksamkeit, das das Verhältnis von erreichtem Ziel zu definiertem Ziel beschreibt. Es gibt Aufschluss darüber, wie nahe ein erzieltes Ergebnis dem angestrebten Ergebnis gekommen ist. Der dahinterliegende Aufwand spielt dabei keine Rolle, einzig das Ausmaß und die Qualität, in dem beabsichtigte Wirkungen des Ziels erreicht werden, stellen die Kriterien für das Vorhandensein von Effektivität dar.

Man könnte auch: Je genauer und vollständiger ein Ziel erreicht wird, umso effektiver hat man gehandelt.
Im Volksmund sagt man auch: „Die richtigen Dinge tun„. Die Frage ist also, WAS wir tun?

Hier spielt Wirtschaftlichkeit keine Rolle.

Im Gegensatz dazu steht die Effizienz.
Effizienz ist das Verhältnis von Input zu Output bzw. Leistung zu Kosten. Die Effizienz entspricht somit in zahlreichen Fällen der Wirtschaftlichkeit.

Im Grunde wird hier nur der Aufwand betrachtet, der nötig ist, um ein Ziel zu erreichen.
Im Volksmund sagt man auch: „Die Dinge richtig tun“. Die Frage ist hier, wie wir etwas tun.

Wenn man also die falschen Dinge richtig tut (also nicht effektiv ist, aber effizient), so ist das Verschwendung.

Ein Beispiel: Man kann ein Feuer mit Wasser oder Champagner löschen. Beides führt sicher zum Ziel, ist also effektiv. Da Champagner viel teurer ist, wäre das Löschen mit Wasser viel effizienter.

Wenn man aber weiß, dass das Feuer nur mit Schaum zu löschen wäre, wäre das Löschen mit dem effizienten Wasser, das aber das Ziel nicht erreicht, Verschwendung.

Foto: © XtravaganT / fotolia.de

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