Gesund trotz Schreibtischtätigkeit

Dass ein gesunder Mensch mehr leistet als ein kranker, darüber müssen wir nicht reden. Doch mit Gesundheit ist nicht nur ein Schnupfen oder Husten gemeint, es geht auch um Leiden, die einen Menschen dauerhaft in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, zum Beispiel um Rückenleiden.

Deshalb greifen wir dieses Thema hier im Effizienzblog auch immer wieder auf und bieten Tipps von Experten, wie man gesund bleibt.

Das Thema Gesundheit trotz Schreibtischtätigkeit ist so ein Thema. Im Grund sind das zwei völlig unterschiedliche Dinge. Warum sollte Gesundheit etwas mit Schreibtischtätigkeit zu tun haben?  Sie ahnen es, es geht um das richtige Sitzen, um die Körperhaltung.

Langes Sitzen mit ziemlich monotoner Haltung ist für viele an der Tagesordnung. Probleme wie Nacken-, Rücken- und Kopfschmerzen treten plötzlich auf, aber auch ein verschleierter Blick oder geschwollene Beine wissen Viele zu beklagen.

Grund genug für Therapeuten die Ursachen und Gründe solcher Beschwerden herauszufinden. Längst bekannt ist, dass das viele Sitzen schädlich für uns Menschen ist. Unser Körper ist einfach nicht dazu gemacht, solange in sitzender Position zu verweilen – manche Studien sagen sogar, dass wir 10 Kilometer am Tag laufen müssten… Doch bei wem gehört das zur Realität?!

Zwischen Stehen und Sitzen wechseln

Mit Sicherheit ist dies auch nicht die Lösung aller Probleme und ein gesunder Livestyle sollte dennoch gelebt werden, doch kann die Abwechslung zwischen Stehen und Sitzen während der Schreibtischtätigkeit tatsächlich zur Lösung – zumindest aber zur Linderung vieler Beschwerden führen.

Perfekt ist natürlich, wenn der Arbeitgeber durch entsprechendes Equipment dafür Sorge trägt, dass das Abwechseln der Arbeitshaltung einfach möglich ist. Hierbei helfen Schreibtische, die auf Knopfdruck nach oben und unten gefahren werden können. Diese schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: zum einen ist ein Arbeiten im Stehen möglich, zum anderen lässt sich der Schreibtisch einfach auf die jeweilige Körpergröße anpassen.

Bewegung einbauen

Doch nicht nur die Büroausstattung sorgt für eine Entlastung. Denn wenn im Kopf nicht verankert ist, dass man sich bewegen muss, dann wird man dies auch nicht tun. Die Empfehlungen gehen dahin, nur 60 Prozent der Arbeit im Sitzen zu erledigen, die restlichen 40 Prozent im Stehen (30 Prozent) oder im Umherlaufen (10 Prozent).

Kleine (selbstaufgestellte) Regeln helfen hier weiter:

  1. Telefonieren Sie im Stehen
  2. Jede Stunde aufstehen und umherlaufen (Toilette, Kaffee-/ Teeküche oder eine kurze Besprechung im Gehen abhalten)
  3. ein bisschen Gymnastik am Arbeitsplatz lässt sich prima einbauen: Zehen hochziehen, Zehen ausstrecken, Nacken dehnen, sich strecken – alles was einem gut tut sollte man regelmäßig tun

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