Im Home-Office effizient

Gründe für das Home-Office gibt es viele: Bessere Life-Work-Balance, konzentrierteres Arbeiten da ruhiger, Möglichkeit trotz Kind weiter zu arbeiten usw.

Doch viele Mitarbeiter im Home-Office müssen immer noch mit Vorurteilen kämpfen oder ihre Tätigkeit wird – vor allem von den Kollegen im Büro – nicht für voll genommen.

Und obwohl das bisweilen ganz schön demotivierend sein kann, kann man doch einiges dafür tun, dass man im Home-Office mindestens genauso effizient ist wie die Kollegen ‚da draußen‘ und von diesen auch anerkannt wird.

Funktional, bequem, ergonomisch und gut beleuchtet

Wie bei vielen Dingen ist es auch für das Home-Office existentiell wichtig, dass die Basis stimmt: Der Arbeitsplatz zu Hause ist am besten ein eigener Raum, mit einem ordentlichen Schreibtisch und ergonomischem Bürostuhl. Die Beleuchtung sollte anpassbar und gleichmäßig sein. Außerdem sollte man sich dort wohlfühlen.

Und auch hier sollte man auf Ordnung und Sauberkeit achten. Denn Unordnung wirkt Effizienzhemmend.

Zeitmanagement ist alles

Neulich las ich, dass es Zeitmanagement gar nicht gibt – sondern Selbstmanagement. Damit ist gemeint, dass jemand, der sich schlecht selbstmanagen kann, wohl niemals ein gutes Zeitmanagement haben wird. Irgendwie einleuchtend, fand ich.

Konzentriert und fokussiert

Und besonders im Home-Office benötigt man ein herausragendes Zeitmanagement. Sicherlich sind die vielen Annehmlichkeiten zu Hause sonst massiv verlockend, ständig Pausen einzulegen. Doch hat die flexible Zeiteinteilung auch enorme Vorteile. So kann man auf seinen Biorhythmus besser eingehen und die besonders produktiven Stunden optimal nutzen. Dies hilft dann auch, das die Konzentration und der Fokus nicht andauernd abdriftet.

Berufsleben ≠ Privatleben

Wohl das schwierigste im Home-Office: die Trennung von privatem und beruflichen. Das eigene Arbeitszimmer hilft da schon sehr, das Private außen vor zu lassen. Aber auch eine Kernarbeitszeit und dadurch gesteigerte Transparenz den Kollegen gegenüber ist ratsam. So weiß jeder (inklusive Sie selbst), wann Sie arbeiten und wann sie Feierabend machen.

Kontakt zu den Kollegen

Um doofe Kommentare direkt im Keim zu ersticken oder gar nicht erst aufkommen zu lassen ist es ratsam, den Kontakt zu Kollegen zu halten. Schreiben Sie E-Mails, treffen Sie sich zum Mittagessen oder nehmen Sie an Telefonkonferenzen teil. So signalisieren Sie, dass sie durchaus ‚am arbeiten‘ sind und nicht nur faul auf der Haut rumliegen.

Fazit

Das Arbeiten im Home-Office ist mittlerweile ein weit verbreitetes Modell und wird in der Zukunft immer mehr Bedeutung bekommen. Trotz vieler Vorteile gibt es auch einige Nachteile, die sich mit kleinen Tricks und Tipps ausschalten lassen.

 

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2 Responses

  1. Andreas sagt:

    Es ist ja nicht nur so, das man man von Kollegen nicht für voll genommen wird, sondern irgendwann auch die Nachbarn mit tratschen anfangen. Er geht ja garnicht mehr arbeiten. Der ist Arbeitslos usw. 🙂
    Das eigene, abschließbare Homeoffice ist auch deshalb so wichtig, weil man darin auch die Ablenkungen der Privatwelt aussperren kann.

  2. ed-portal sagt:

    Das ist ein sehr interessantes Thema, welches in letzter Zeit ziemlich oft Stoff für Diskussionen bietet. Wenn man genügend Platz hat, ist ein eigenes Arbeitszimmer natürlich optimal. Die Trennung von Berufs- und Privatleben stellt bestimmt eine der größten Hürden dar.

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