6 Gründe, warum Startups effizienter sind als andere Unternehmen

Startups haben den Ruf, anders zu sein. Sie gelten als innovativer, agiler und effizienter. Das ist auch notwendig, um sich im Haifischbecken der Startup- und Gründerszene durchzusetzen. Denn gerade zu Beginn arbeitet man mit begrenztem Geld, begrenzter Zeit und begrenzten Ressourcen.
Schauen wir deshalb mal nach, was Startups vielleicht anders machen, um einfach effizienter zu sein. Wir haben sechs Punkte entdeckt:

  1. Meetings abhalten, aber richtig
    Meetings schein wieder hipp zu sein. Auch im Zeitalter von Slack, Teams und Co. kann eine kurze persönliche Besprechung Themen oft schneller klären. Wichtig: Meetings sollten kurz und zielgerichtet sein. In vielen Startups werden Meetings stehend abgehalten, damit sich es die Teilnehmer erst gar nicht gemütlich machen und schnell wieder zum Arbeitsplatz hinsetzen wollen.
  2. Kreativität und Wagemut sind gefragt
    Startups sind dafür bekannt, neue Wege zu gehen. Sonst wären sie nicht mit einer neuen, innovativen Idee gestartet. Auch im Business-Alltag ist der Spruch „Das haben wir schon immer so gemacht“ tabu. Junge Startups müssen sich auf Experimente einlassen. Sie müssen permanent Maßnahmen wählen, testen – und wenn sie nicht funktionieren, diese anpassen und solange optimieren, bis sie das Business voranbringen. Deshalb gibt es in vielen Coworking-Spaces und Inkubatorzentren sog. Co-Creation-Labs, Kreativ-Kokons oder andere Räume, die das kreative Arbeiten und Ideen finden fördern.
  3. Produktiv statt Präsenzkultur
    Arbeiten nach der Stechuhr, Nine-to-Five usw. ist in Startups eher selten. Hier zählt nicht die reine Anwesenheit von Mitarbeitern, sondern das Ergebnis. Wenn Überstunden manchmal notwendig sind, dann soll es so sein. Doch in der Regel lassen Startups ihrem Personal freie Hand, wann, wo und wie lange sie arbeiten wollen. Wichtig: Produktivität kann man an Kennzahlen (KPIs) und Zielen messen. Diese sollten gemeinsam mit dem Team festgelegt werden.
  4. Große Aufgaben in Etappen unterteilen
    Es ist eigentlich ein alter Hut. Wer große Aufgaben vor sich hat, sollte diese in kleine Etappen unterteilen, um nicht durch den riesige Berg frustriert zu werden. Lange und zeitintensive Projekte führen dazu, dass man schnell das Ziel aus den Augen verliert. Kleine Aufgaben, Etappen, Häppchen sind einfach zu managen und zu überblicken und wirken motivierend, wenn man sie erledigt hat. Dashboards und agile Ansätze helfen, die eigenen Fortschritte zu visualisieren und spornen so das gesamte Team an, durchzuhalten.
  5. Singletasking statt Multitasking
    Jeder weiß heute, dass wir in der Regel nicht mehrere Dinge gleichzeitig tun können, ohne dass es zu Qualitätsverlusten bei der einzelnen Tätigkeit kommt. Telefonieren und Schreiben, Autofahren und Tippen – geht nicht. Startups haben in der Regel eine Kultur entwickelt, bei der jede Aufgabe die ungeteilte Aufmerksamkeit verdient. Qualität statt Quantität. Ausnahmen gibt es immer wieder, wenn es zeitlich mal eng wird.
  6. Information, Information, Information!
    Teams können nur effizient zusammenarbeiten, wenn alle mit den gleichen Informationen arbeiten können und teamübergreifend dieselbe Sprache sprechen (damit ist Deutsch, Englisch oder Italienisch gemeint). Startups haben eine besondere Teilen-Kultur. Plattformen wie Slack oder Teams sorgen dafür, dass Transparenz herrscht und alle wissen, worum es geht. Stille Post ist bei Startups ein Effizienzkiller.

Photo by Jordan Whitfield on Unsplash

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.