Die Sache mit dem Feierabend

Kennen Sie das auch? Der Tag zieht sich hin und sie warten sehnsüchtig auf den Moment, wo sie das Büro verlassen können? Oder merken Sie meist gar nicht, dass es Zeit „zum Gehen“ ist? So oder so: Es gilt, dass der Weg in den Feierabend entscheidend für dessen Erholungswert ist. Also was tun, um optimal zu entspannen?

„Endlich Feierabend!“

Wie schon einmal beschrieben, ist ein aufgeräumter Arbeitsplatz das A und O um motiviert und leistungsstark in den Tag zu starten. Damit am Morgen nicht zuerst ein mühevolles aufräumen los geht, sollte dies am Ende eines jeden Arbeitstages stehen.

Aber nicht nur der Platz als solcher sollte aufgeräumt sein – auch im Kopf sollte Ordnung geschaffen werden. Welche Aufgaben sind erledigt? Welche stehen morgen an? Welche muss ich auf morgen verschieben? Schreiben Sie zum Abschluss eine aktuelle Aufgabenliste für den morgigen Tag. Hierbei ist meist auch etwas Zeit zur Selbstreflektion.

Und noch etwas belastet uns – wenn auch unter Umständen nur im Unterbewusstsein: Unklarheiten mit Kollegen (irgendwie ja auch eine Art der Unordnung). Also: Klären sie mit Kollegen offene Punkte, sprechen Sie sich kurz ab und halten Sie diese auf dem aktuellen Stand.

Hilfreich kann zu dem noch ein kleines Feierabendritual sein: Blumen gießen, Tasse spülen oder ein Plausch mit den Kollegen. Der Kopf stellt sich bald auf „Feierabend“ ein.

Raus aus dem Büro – rein ins Private

Und das ist wörtlich und im übertragenen Sinne zu verstehen. Und meint nichts Anderes, als dass es im Feierabend keinen Gedanken mehr ans Büro zu verschwenden gilt. Und eins ist erschreckend: Laut einer Umfrage des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen können 40 Prozent der Beschäftigten nicht von der Arbeit abschalten und 23 Prozent denken stetig an diese. Die Erholung bleibt damit zwangsläufig auf der Strecke

Gesundheitliche Probleme steigen an, gesellschaftliche Rückschritte werden alltäglich

Nicht nur Herz-/Kreislauf-Erkrankungen nehmen zu. Auch psychische Probleme werden immer häufiger. Und ein „kein Feierabend“ wirkt sich auch auf den gesellschaftlichen Stand aus: Freundschaften und Beziehungen leiden, die Lebensqualität nimmt ab, wenn stetig die Arbeit das Handeln kontrolliert. Schlechte Laune und oftmals auch Schlafmangel tun ihr Übriges.

Start in den Feierabend

Hier wird es spaßig, denn hier dürfen Sie bestimmen, was sie gerne hören, machen und sehen möchten. Hören Sie einen Gute-Laune-Musik-Mix, schauen Sie sich ihre Lieblingssendung im TV an oder gehen Sie joggen, spazieren, Essen, ins Kino, in den Garten…

All das hilft beim auftanken von Energie und abschalten.

Probieren Sie es doch mal aus…

Foto: © winston – Fotolia.com

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