Effizienz, Effektivität, Produktivität vs. Selbständigkeit

Schon ein paar Mal haben wir darüber berichtet, wie man schnell und mit möglichst wenig Zeit seine Ziele erreicht. Ist man Angestellter, so hat man seine x Stunden pro Tag und Woche, die man arbeitet. Und irgendwann geht man nach Hause. Ist man jedoch Selbständig, dann ist man zu guter Letzt immer derjenige, der schauen muss, das genug Aufträge da sind, diese abgearbeitet werden und ein ausreichendes Einkommen erzielt wird.

Für viele Selbständige bedeutet es tatsächlich alles „selbst“ und das „ständig“ zu tun. Doch dass das auf die Dauer nicht gut gehen kann, das weiß wohl jeder. Und niemand möchte durch gesundheitliche Probleme abgebremst werden.

Wie also vermeiden, dass man genau in diese Tretmühle gerät?

Alles ist besser mit einem Plan

Planen Sie Ihre Aufgaben – in Aufgabenlisten und in Tages-/Wochenplänen. Und dann halten Sie sich an diese! Natürlich sollten Sie Ihre Vorgehensweise überdenken, wenn Ihnen, während der Erledigung der Aufgaben klar wird, dass es unsinnig ist so weiterzumachen. Doch wenn Ihnen nur eine neue Idee kommt, schreiben Sie diese auf und arbeiten Sie Ihren Plan weiter ab.

Der Weg des geringsten Widerstands

Was beim Sport nicht zählt, zählt im Beruf doppelt: Versuchen Sie für Aufgaben den einfachsten, effektivsten und zeitsparsamsten Weg zu finden. Besonders für widerkehrende Aufgaben sollten Sie diesen Weg kennen. Das spart Ihnen sehr viel Zeit, die Sie besser in die Erledigung von neuen Aufträgen investieren.

Kennen Sie Ihre Hochs und Tiefs

Sprich: Wenn Sie ein Mensch sind, der am frühen Morgen sein absolutes Hoch hat, so nutzen Sie dies für die wichtigen und komplizierten Dinge und umgekehrt. Wenn Sie beispielsweise in Ihrer ‚Hoch‘zeit nur Ihre E-Mails lesen, so verschwenden Sie die wertvolle Energie und quälen sich unter Umständen an Ihrem Tiefpunkt durch die wirklich wichtigen Dinge.

Erst das Arbeit dann das Vergnügen

… dies gilt auch bei der täglichen Arbeit. Wenn Sie zuerst die Tätigkeiten erledigen, auf die Sie keine Lust haben oder die, die wie das berühmt berüchtigte Damoklesschwert über Ihnen hängen, dann erleben Sie nach Erledigung dieser Aufgaben einen unglaublichen Motivationskick. Es funktioniert tatsächlich.

Ab in den Feierabend

Damit Sie nicht von morgens 8 Uhr bis abends um 20 Uhr am Schreibtisch verbringen, setzen Sie die Tagespläne und Aufgabenlisten realistisch an: Was können Sie wirklich schaffen in ca. 8 bis 9 Stunden? Und denken Sie an die notwendigen Pausen. Je länger wir arbeiten, desto unkonzentrierter und unproduktiver werden wir. Besser ist es dann, wir gehen in den wohlverdienten Feierabend und starten mit ‚frischem Kopf‘ und zig mal produktiver am kommenden Tag.

Beherzigt man diese Tipps, so arbeitet man nicht nur effizienter, sondern auch erfolgreicher und stressärmer.

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