Eine gute Beziehung zwischen Chefs und Mitarbeitern macht alle effizienter

Früher war es ganz sicher so, dass man als Angestellter nicht viel zu melden hatte. Die Regeln kamen von „oben“ und man hatte sich danach zu richten. Es gab klare Hierarchien – Sätze wie „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ kennen einige von Ihnen sicher noch.

Doch in den letzten Jahren hat sich einiges verändert. Nicht nur, das junge Chefs wie Unkraut aus dem Boden schießen (aus und vorbei die Zeiten, wo der Chef noch deutlich älter war als die meisten Angestellten), auch das Unternehmensklima wird immer jünger. Und das meint nicht, dass ältere Mitarbeiter entlassen werden!
Aber das „Duzen“ ist in den meisten Unternehmen heutzutage schon üblich, ein lockeres Miteinander zwischen Chef und Angestellter oftmals die Regel. Viele fürchten sich davor, dass der Respekt vorm Chef darunter leidet. Doch ist es wohl eher das generelle Auftreten von Chefs, die den Respekt mit sich bringen und nicht das „Siezen“ oder distanziertes Verhalten.

Aber schauen wir doch einmal genauer hin: Wird mir als Mitarbeiter Respekt gegenüber gezeigt und findet meine Meinung ein Gehör, so bin ich positiv gegenüber der Firmenleitung eingestellt. Arbeite ich jedoch nur Aufgaben ab und meine Meinung interessiert niemanden und wird auch sonst nichts dafür getan, das es mir gut geht, so hege ich über kurz oder lang einen Groll gegenüber der Firmenleitung.

Ich weiß nicht genau, ob es die grundsätzliche Stimmung innerhalb der Gesellschaft ist, dass es plötzlich wichtig wurde, wie man im Beruf behandelt wird. Auf jeden Fall fingen vor einigen Jahren einige Firmen an, ihre Büros eher wie eine Wohlfühloase zu gestalten und weniger wie ein klassisches Büro.

Vor allem Startups investierten einiges in diese moderne Art der Arbeitsplatzgestaltung. Neben Kickern, tollen Kaffeemaschinen, chic eingerichteten Pausenräumen oder Grillplätzen auf Innenhöfen hat sich eben auch der Umgangston massiv verändert.

Tischtennis gehört heute zum guten Ton junger Unternehmen (Foto: Startup Stock Photos)

Einige Unternehmen bieten ausgefallene Plätze zur gemeinsamen Arbeiten in Abgeschiedenheit. (Foto: Startup Stock Photos)

Und all das ist natürlich auch bei Mitarbeitern publik geworden. Und so ist es nur logisch nachzuvollziehen, dass junge und qualifizierte Arbeitnehmer mittlerweile in der Position stehen, sich ihren Arbeitsplatz aussuchen zu können. Arbeitgeber buhlen immer mehr um Arbeitnehmer. Und kein Arbeitnehmer möchte mehr in einem verstaubten Unternehmen arbeiten…

Chefs und Mitarbeiter werden eher zu Partnern – und der Erfolg spricht für sich: Das Wissen und die Anregungen der Mitarbeiter verhelfen den Unternehmen zu einem großen und schnelleren Erfolg.

Das Fazit aus den letzten Jahren lautet also ganz klar: Liebe Chefs: Hört eure Mitarbeiter an, nehmt sie ernst und bietet ihnen etwas. Verabschiedet euch von alten autoritären Strukturen und springt lieber gemeinsam auf den Zug des Erfolgs auf. Es lohnt sich – für beide Seiten!

… und unser Titelbild ist natürlich ironisch gemeint. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei…

Titelbild: geralt / pixabay / CC0 Public Domain

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