Japanische Begriffe aus der Effizienzwelt – Jidoka

Jidoka ist ein japanischer Begriff für die Fähigkeit eines Systems, Anlage oder Maschine, sich beim Auftreten von Anomalitäten selbst abzuschalten. Tritt eine Fehlfunktion oder ein Fehler auf, wird dies über Sensoren, Begrenzungsschalter oder sonstige Systeme erkannt und dient als Signal zur Selbstabschaltung der Maschine. Jidoka wird deshalb auch als selbststeuerndes Fehlererkennungssystem oder als selbststeuernde Automatisierung (Autonomation) bezeichnet. Auch der Begriff der „selbst denkenden“ Maschinen wird in diesem Zusammenhang oft genannt, weil die Anlagen über eine Selbstständigkeit verfügen, die dafür sorgt, dass Fehler sofort erkannt werden und die Maschine weitere Schäden durchs Abschalten verhindert.

Das ist auch genau der Vorteil eines solchen selbststeuernden Fehlererkennungssystems: Durch das sofortige Erkennen von Fehlfunktionen oder Fehlern wird im Grunde weder Ausschuss produziert, noch entsteht Nacharbeit. Dadurch werden keine fehlerhaften Teile an die nachgelagerten Prozesse weitergegeben.

Jidoka ist wichtiger Faktor zu Erreichung der 7 Muda (7 Verschwendungsarten), weil z.B. ein ungünstiger Herstellungsprozess und die Herstellung fehlerhafter Teile vermieden werden.

Ein weiter Vorteil ist, dass ein erhöhter Verschleiß der Maschinen aufgrund von fehlerhaften Operationen oder Anomalitäten vermieden wird.

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