Wie Sie bessere Vorträge, Präsentationen und Reden halten

Heute schweifen wir ein wenig ab von unseren sonstigen Themen rund um Effizienz, Ordnung, Sauberkeit, Arbeitsorganisation usw. Wir widmen uns heute dem Thema Vorträge und Reden.

Warum? Weil gute Vorträge, Präsentationen und das Halten von Reden in Unternehmen heute immer noch ein Problem sind, obwohl unsere Kinder bereits in der Schule und später an der Uni selbständig Präsentationen halten und frei reden müssen. Doch richtig lernen tun sie das nicht.

Jeder von uns kennt das: wir hören Vorträge, die nicht enden wollten. Wo unsere Gedanken zigmal abgedriftet sind. Oder wo wir am Ende so gar nichts mehr verstanden haben und bald eingeschlafen sind.

Für diejenigen, die ab und zu mal eine Präsentationen zu halten müssen, haben wir haben mal ein paar Tipps zusammengestellt, was gute Vorträge, Präsentationen und Reden ausmacht.

Zu aller Anfang eine Grundlage, die man sich wirklich zu Herzen nehmen sollte: Selbst, wenn man noch so aufgeregt ist, man sollte in einem normalen Tempo und deutlich sprechen. Die Zuhörer sollten dem Inhalt folgen können und dazu müssen sie wirklich jedes Wort verstehen.

Ein weiterer Aspekt, der in die gleiche Richtung geht, ist der, dass das Wissen so vermittelt und erklärt werden sollte, dass derjenige alles versteht, der am wenigsten tief in dem Thema drinsteckt.

Dies impliziert einen Punkt, der leider immer wieder vernachlässigt wird: Jede Präsentation muss auf das Zielpublikum zugeschnitten sein. Und ja, das bedeutet, dass Sie ihre schon bestehenden Präsentation gegebenenfalls umschreiben bzw. anpassen müssen.

Und damit kommen wir zu einem Punkt, der ebenso wichtig ist. Denn saßen wir nicht alle bereits in einem Vortrag, wo irgendwann das gesamte Publikum herzlichen lachen musste. Oder wo man wirklich das Gefühl hatte, man hat einen Draht zum Redner? Sicherlich! All diese Redner versüßen ihre unter Umständen sehr trockenen und langweiligen Themen mit Anekdoten, kleinen Witzen oder passenden Beispielen.

Und zu guter Letzt noch ein Hinweis, der eigentlich selbstverständlich sein sollte, jedoch immer wieder missachtet wird. Folien sind zur Untermalung des Vortrages da. Sie dienen als Gedächtnisstütze, zur Erläuterung von Zahlen oder Datenmengen oder zum zeigen von Dingen, die sich nicht rein mit Worten erklären lassen. Alles was auf einer Folie steht, sollte somit lesbar sein. Und das ist sowohl von der Größe als auch von der Menge her gemeint.

Beachtet man diese Punkte, die die großen Redner immer schon richtig gemacht haben, so kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen… Und noch ein Tipp: Zeichnen Sie sich einmal selbst auf, während sie einen Vortrag halten. Achten Sie dabei auf die Schnelligkeit, die Aussprache und den Satzbau. Seien Sie kritisch sich selbst gegenüber.

In dem Sinne: Viel Erfolg beim nächsten Vortrag!

Bild: robinsonk26 / pixabay / CCO Lizenz

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