Wiki-Babel beim Web Montag Kreis Heinsberg

Beim Web Montag im Kreis Heinsberg für März präsentierte unser Vorstand, Dr. Georg Bayer, das hauseigene Wiki-System Wiki-Babel als Wissensmanagementsystem.

Der Web Montag ist eine internationale Bewegung und Initiative von Web- und Digitalisierung begeisterten Menschen. Er ist ein dezentral organisiertes, informelles Treffen, das zum Ziel hat, all diejenigen miteinander zu verbinden, die die Zukunft des Internet gestalten wollen. Inspiriert von der Kultur Silicon Valleys startete der Web Montag gegen Ende 2005 in Köln als Versuch, ein bisschen “kalifornischen Sonnenschein” nach Deutschland zu bringen. Seitdem hat sich der Web Montag schnell weiterverbreitet: Treffen finden heute in mehr als 40 Städten überall in Deutschland und Österreich, in Schweden, Silicon Valley sowie auf Second Life statt. Als Treffpunkt und Anlaufstelle der verschiedenen lokalen Web 2.0- und Startup-Szenen hat der Web Montag mit seinen bisher 100+ Veranstaltungen bereits 1.000+ Teilnehmer angezogen, mit teils sehr erfreulichen Auswirkungen.

Im Kreis Heinsberg gibt es den Web Montag schon seit mehreren Jahren. Jeden dritten Montag im Monat treffen sich Entwickler, Anwender, Gründer, Unternehmer, Forscher, Web-Pioniere, Onlinemarketing-Experten, Blogger, Web-Designer und sonstige Internet- Interessenten in Heinsbergs erstem Coworking-Space Werkbank.

Gestern Abend war Georg Bayer zu Gast und erklärte den Anwesenden, warum ein Wiki-System nach dem Vorbild der großen Online-Enzyklopädie Wikipedia für Unternehmen jeder Größe sinnvoll sein kann.

Wie bei der Wikipedia kann auch dieses auf DokuMedia basierende, eigens für Unternehmen weiterentwickelte System das Wissen vieler Mitarbeiter*innen an einer Stelle zentral sammeln und anderen Mitarbeitern*innen zur Verfügung stellen. Denn in Zeiten, in denen Mitarbeiter*innen immer häufiger an verschiedenen Orten arbeiten (z. B. im Homeoffice, in irgendeinem Coworking-Space oder einfach in einer anderen Stadt), wird es für Unternehmen immer schwieriger, wichtiges Wissen im Unternehmen zu sammeln, zu konservieren und allen Mitarbeitern*innen dezentral zur Verfügung zu stellen. Hier helfen moderne Technologien wie Collaboration-Tools oder orts- und plattformunabhängige Wissensmanagement-Systeme wie das vorgestellte Wiki-Babel.

Urlaubsanträge, Arbeitsanweisungen, Organisationsrichtlinien, Telefonlisten und andere für alle wichtigen Dokumente liegen in der aktuellsten Version immer an der gleichen Stelle (und sind schreibgeschützt). Benötigt ein Mitarbeiter ein Formular, so kann er über den Link im Wiki dieses im Browser öffnen, ausdrucken und ausfüllen, jedoch nicht bearbeiten. Durch das Hinzufügen von Schlagworten und Kategorisierungen wird eine Struktur aufgebaut, die das Recherchieren in dem »konservierten« Wissen einfach macht.

Die anwesenden Zuschauer*innen erfuhren aus erster Hand, wie ein solches Unternehmens-Wiki aufgebaut werden kann und wie sie ihre Mitarbeiter dabei einbeziehen können und so wertvolles Wissen für alle verfügbar machen. Was sind die Stolpersteine, worauf muss man achten, wie hoch sind der Aufwand und die Kosten für Wiki Babel. Darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren und ihre Fragen beantworten.

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